Prager U-Bahntunnel
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Prager U-Bahntunnels unterqueren die Moldau |
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Bei der Projektierung eines für die Erweiterung der Prager U-Bahn erforderlichen Tunnels sahen sich die Verantwortlichen aufgrund der Lage einer bestehenden Station starken räumlichen Einschränkungen in einem ohnehin schwierigen Gelände gegenüber. Die neue Linie unterquert lediglich einen Meter unter der Flusssohle die Moldau. Diese minimale Schichtdicke der überlagernden Formation schloss den Einsatz der Tunnelvortriebsmethode aus. Von den „klassischen“ Baumethoden blieb nur diejenige der Fangdämme mit der Errichtung von drei solchen Fangdämmen in der Moldau-Fahrrinne. Diese Methode erwies sich jedoch als sehr zeitaufwendig und teuer. Sie hätte eine beträchtliche Behinderung des Schiffsverkehrs zur Folge gehabt und ebenso die Gefahr einer Beschädigung der Bauwerke bei Flutung. Deshalb schlug der Generalbauunternehmer Metrostav Company eine alternative Vorgehensweise vor: das Absenken des Tunnels im Tauchverfahren.
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