Home Deutschland
  Lösungen
Produkte
Beratung-Verkauf
Support-Service
Referenzen
Aktuelles
Kontakt
Über uns   Deutschland
 
 

Kundenmagazin

Reporter 65, September 2011
Netz für eine zerrissene Stadt +++ Härtetest bestanden +++ Umweltforschung mit Leica GRX1200 +++ Das Tor zur GNSS-Welt +++ Rekord für JFK +++ Partner für die Sonne +++ Innovative Scanneranwendungen +++ Mit 110 km/h durch den Canyon +++ Überwachung der Union Station, Toronto +++ Rundum überwacht +++ Leica GPS1200 für Roboter +++ Äthiopien: GNSS für Nachhaltigkeit +++ Leica Geosystems @ facebook
  • Netz für eine zerrissene Stadt
    Die Stadt Staufen im Hochschwarzwald wird buchstäblich zerrissen: Nach einer missglückten Erdwärme-Bohrung hob sich das Gelände, auf dem die historische Stadt mit ihren rund 7.800 Einwohnern steht, in den letzten drei Jahren um bis zu 40 cm. Mit fatalen Folgen, denn die Risse, die durch die Häuser in dem denkmalgeschützten Ort gehen, sind mittlerweile bis zu zehn Zentimeter breit. Im Auftrag der Stadt erstellte das Vermessungsbüro Weber ein geödätisches Deformationsnetz, um die Entwicklung der Hebung weiter beobachten zu können.
  • Härtetest bestanden
    «Ich habe etwa drei Wochen dort oben verbracht und möchte die Erfahrung nicht missen, aber ich muss zugeben, dass ich auch froh war, wieder nach Hause zu kommen», sagt Vermessungsingenieur Shane Loyd. Sein Unternehmen RLS mit Sitz in Chattanooga, Tennessee, gibt es seit 1999. Im Jahr 2007 begann das Unternehmen mit der Erbringung von Dienstleistungen im Scanning-Bereich und hat sich seither einen Namen gemacht, wenn es um den Einsatz modernster Methoden und Geräte bei Vermessungsvorhaben geht. Für das Projekt Cumberland Trail wurden Leica Viva GNSS-Systeme eingesetzt, die nicht neuer sein konnten: «Wir haben gleich zwei Systeme gekauft, und soweit ich weiss, waren wir überhaupt die Ersten im Süden, die sie bekamen», erinnert sich Loyd lachend. «Selbst die Leute von Allen Precision, dem US-Händler von Leica Geosystems, waren noch nicht vollständig geschult, deshalb waren wir in einigen Punkten auf uns selbst gestellt. Wir haben die Geräte ausgepackt und sind damit direkt zur Arbeit gefahren. Ein ganz schön anspruchsvoller Test für neue Systeme, den sie aber mit Bravour bestanden haben.»
  • Umweltforschung mit Leica GRX1200
    Bei gleich drei ineinander verwobenen interdisziplinären Projekten – zwei davon im Rahmen des Kompetenzzentrums für Umwelt und Nachhaltigkeit (CCES) – setzt das Institut für Geodäsie und Photogrammetrie der ETH Zürich auf Leica GRX1200 Referenzstations- empfänger. Die Bandbreite reicht dabei von der Erforschung tektonischer Bewegungen, der Bewegung von Blockgletschern bis zur Bestimmung des Wasserdampfgehalts in der Atmosphäre. Der gemeinsame Nenner dabei sind nachhaltige Studien im Bereich Energie und Umweltkatastrophen, sowie das Leica ATHENA Programm.
  • Das Tor zur GNSS-Welt
    Vor zehn Jahren erforderten RTK-Vermessungen üblicherweise zwei GPS-Empfänger (eine Basisstation und einen Rover), jede Menge Akkus und Kabel, zwei Funkgeräte, ein Stativ, einen Lotstock und dazu einen Rucksack, um das alles zu tragen. Heute können die Anwender zwischen einem GPS- und einem GNSS-Empfänger sowie einem Funkgerät und einem Mobiltelefon wählen und alles kann auch gleich am Lotstock angebracht werden. Durch die Einrichtung von RTK-Netzwerken können die Anwender auch innerhalb dieser Netzwerke mit einem RTKRover arbeiten, anstatt ihre eigene Basisstation einzurichten. Das Leica Geosystems SmartNet bietet den Anwendern einfachen Zugang zu präzisenKorrekturdaten sowie beste Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit anhand international anerkannter Standards. Und das zu flexiblen, leistbaren Gebühren und Abrechnungsoptionen, die den Anforderungen der jeweiligen Märkte entsprechen.
  • Rekord für JFK
    Die Auswirkungen dieser Baustelle waren buchstäblich weltweit zu spüren. Die Bay Runway,die wichtigste Start- und Landebahn des John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York, war sanierungsbedürftig. Die Verantwortlichen suchten intensiv nach der optimalen Methode zur Ausbesserung oder sogar Erneuerung der alternden Piste. Flugverspätungen infolge einer Komplettschließung der Bay Runway würden sich potenziell auf die Flugpläne in aller Welt auswirken, denn JFK fertigt jedes Jahr 48 Millionen Passagiere und 440.000 Flüge ab, und im Lauf des kommenden Jahrzehnts sollen sich diese Zahlen sogar noch um 20 Prozent steigern. Etwa ein Drittel des jährlichen Flugverkehrs, darunter mehr als die Hälfte aller Starts, wird über die Bay Runway abgewickelt. Mit der Instandsetzung der Start- und Landebahn werden sich die Verspätungen insgesamt um geschätzte 10.500 Stunden jährlich reduzieren.
  • Partner für die Sonne
    Die Frage nach alternativen Methoden der Energiegewinnung wird mit dem Wissen um den Klimawandel, bedingt durch den weltweiten CO2-Ausstoß, und die kürzlich neu entfachteDiskussion um die Sicherheit der Atomenergie immer drängender. Neben Wind und Geothermieliefert die kostenlose Kraft der Sonne ohne Zweifel die sauberste Energie. Solartechnik ist «in» wie nie zuvor. Photovoltaikanlagen haben in Deutschland dauerhaft Hochkonjunktur, denn schon seit vielen Jahren garantiert das Gesetz zu den Erneuerbaren Energien (EEG) für neue Anlagen bis 30 KW Leistung Einspeisevergütungenfür 20 Jahre. Die staatliche Förderung bietet einen zusätzlichen Anreiz zur Refinanzierung einer Anlage. Um die Größe von Photovoltaikanlagen und damit deren Leistung zu optimieren, ist nicht nur neueste Solartechnik gefragt, sondern auch moderne Vermessungstechnik. Das Unternehmen Elektro Staudt bietet mit der Leica Builder Totalstation seinen Kunden einen hervorragenden Service.
  • Innovative Scanneranwendungen
    Die MegChem Engineering & Drafting Services (Pty) Ltd, Südafrika, ist ein interdisziplinäres Planungs- und Bauunternehmen mit Kunden aus der Öl- und Gasförderung, der Stromerzeugung und verwandten Branchen. Das Unternehmen wurde im Jahr 1995 gegründet, ist ISO 9001-zertifiziert und hat über 300 Mitarbeiter. MegChem setzt seit mehreren Jahren einen Leica HDS6100 Scanner sowie die Leica Cyclone- und Cloud-Worx-Software ein.
  • Mit 110 km/h durch den Canyon
    Als Gary Grigsby vergangenen Juni von Rifle im US-Bundesstaat Colorado aus aufbrach, um mit seinem Hubschrauber, in dem ein Leica ALS60 LiDAR-Sensor und eine Leica RCD105 Digitalkamera montiert worden waren, einen Canyon zu vermessen, war er sich keineswegs sicher, wie die Technologie mit dieser anspruchsvollen Aufgabe klarkommen würde.
  • Überwachung der Union Station, Toronto
    Die Union Station im Zentrum von Toronto ist der wichtigste Bahnhof Kanadas: 65 Millionen Reisende werden dort jährlich abgefertigt. Die von 1915 bis 1920 erbaute Union Station gilt als Meisterwerk der Beaux-Arts-Architektur. Davon zeugen vor allem die großzügige Kolonnade an der Gebäudevorderseite und die 76 mal 27 Meter messende «Grand Hall» mit ihrem berühmten Marmorboden, der kunstvoll gestalteten,gewölbten Decke und den vier Stockwerke hohen Fenstern an den beiden kurzen Seiten.
  • Rundum überwacht
    Bei Diepoldsau, einem Dorf unweit des Hauptsitzes der Leica Geosystems AG, führt eine Brücke über den Rhein, die wohl bald eine der bestüberwachten in der gesamten Schweiz ist. Dabei kann sie nicht einmal als kritische Infrastruktur bezeichnet werden. Vielmehr wurde Leica Geosystems vom Kantonalen Tiefbauamt die Möglichkeit gegeben, mit unzähligen Sensoren die Schrägseilbrücke zum «Testobjekt» zu machen. Davon profitieren auch der Kanton, vor allem aber (potenzielle) Kunden, Universitätsstudenten und nicht zuletzt die Produktspezialisten des Unternehmens.
  • Leica GPS1200 für Roboter
    Roboter sind in der heutigen Welt allgegenwärtig. Auch wenn es uns nicht bewusst ist, beeinflussen sie unser Leben: Wir kaufen Waren, die von Robotern hergestellt wurden, wir setzen Roboter in der Wissenschaft ein und wir lassen sie unbekannte Umgebungen erkunden. Roboter sind keine dummen Maschinen, sondern lösen viele schwierige Aufgaben ohne menschliche Hilfe. Sie «leben» in unserer Welt, die sie mit ihren Sensoren erfassen können. Damit sie sichbewegen können, müssen Roboter wissen, wo sie sind, wohin sie wollen und wie sie dorthin gelangen. Diese grundlegenden Aufgaben derRoboter werden als Lokalisierung und Navigation bezeichnet. Zu diesem Zweck wird ein breites Spektrum verschiedener Technologien und Anwendungen eingesetzt – von sehr alten Methoden bis hin zu hochentwickelten Verfahren aus Raumfahrt und Technik. Dazu gehört auch ein Leica GPS1200, das vor kurzem am Institut für Steuerungs- und Industrieinformatik an der Slowakischen Technischen Universität in Bratislava getestet wurde.
  • Äthiopien: GNSS für Nachhaltigkeit
    Schon seit Jahrtausenden bildet der Nil die Grundlage für das Leben in Nordafrika. Dieser mächtige Fluss ist eine wichtige Ressource, die sich die Menschen in Ägypten längst erfolgreich zunutze gemacht haben. Doch im Quellgebiet des Blauen Nils fehlt Äthiopien die Infrastruktur, um die Möglichkeiten, die der Nil bietet, auch nur annähernd auszuschöpfen. Um dies zu ändern, hat das Wasser- und Energieministerium der Republik Äthiopien eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, bei der es um drei Projekte zur Bewässerung von insgesamt 80.000 Hektar Land geht. Im Rahmen der Studie müssen insgesamt 170.000 Hektar Land im äthiopischen Nilbecken untersucht werden. Das Projekt wird von der Weltbank finanziert und vom Infrastruktur-Consulting-Unternehmen Halcrow durchgeführt.
  • Leica Geosystems @ facebook
    Fast 100 Bilder von Markierungspunkten aus allen Teilen der (Vermessungs-)Welt haben unsere Kunden auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/LeicaGeosystems im Album «Markers» gepostet. Eine Auswahl davon finden Sie hier. Wir freuen uns, dass unsere Facebook-Seite in nur wenigen Monaten über 4.500 Fans gewinnen konnte!
 

Flipbook

Redaktionsadresse

Agnes Zeiner
Director Corporate Messaging

Leica Geosystems AG
Heinrich-Wild-Strasse
CH-9435 Heerbrugg
Switzerland

E-Mail:
reporter@leica-geosystems.com

Download Acrobat Reader

Zur Ansicht von PDF-Dateien benötigen Sie den kostenlos erhältlichen Adobe Acrobat Reader!
Zum Download